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15.10.2021 14:09
Von: MCV Presseteam

Närrischer Auftakt am 11.11.2021


Wenn sich die beiden ältesten Fastnachtskorporationen der Narrenmetropole Mainz, die 1837 gegründete Mainzer Ranzengarde (MRG) und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) von 1838 zu einem „Närrischen Auftakt“ am „Elften im Elften“ vereinigen, kann das fastnachtliche Mainz zu Recht gespannt sein.

MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban trug seine Idee im August beim Sommerappell der Garde vor und stieß bei MRG-Präsident Lothar Both und dessen Kommandomitgliedern gleich auf offene Ohren. MCV-Vorstandsmitglied Andreas Eberle und MRG-Sitzungspräsident Johannes Both ist es gelungen, die Idee von Reinhard Urban in erstaunlich kurzer Zeit mit Leben zu erfüllen und am Donnerstag, dem Elften im Elften, ab 19.33 Uhr im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz ein Programm der Extraklasse zu präsentieren.

Alt-Fastnachter sehen im „Närrischen Auftakt“ eine Reminiszenz an die von 1838 bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts veranstaltete „Närrische Generalversammlung“ des MCV, die sich größter Beliebtheit erfreute.

Zum „Närrischen Auftakt“ am 11. November wird sich die Bühne des Kurfürstlichen Schlosses in den Schillerplatz verwandeln. Im Zentrum steht der Fastnachtsbrunnen, der im kommenden Jahr mit 5 x 11 Jahren seinen närrischen Geburtstag feiern kann.

In diesem Umfeld werden sich, moderiert von einem Scheierborzeler-Team, bekannte Mainzer Fastnachtsgrößen ebenso ein Stelldichein geben, wie junge Nachwuchstalente aus MCV und Ranzengarde.

Da sind unter anderem am Start: „Nachtwächter“ Adi Guckelsberger (MCV), „Psychiater“ Manfred Friedrich (MCV) oder MCV-Protokoller Patrick Henkel, der seinen Schwellkopp-Vortrag präsentieren wird. Zu den erfahrenen Akteuren auf der Närrischen Rostra gehören auch Ranzengardist Alexander Lang, der als „Schinderhannes“ daherkommt, und Protokoller Gunther Raupach (MRG). „Hobbes“ Hansi Greb kommt mit seinem Sohn und verkörpert mit ihm zusammen „Max und Moritz“.

Der Bühnennachwuchs, der an diesem Abend seine ganz besondere Chance haben wird, wird unter anderem repräsentiert von MRG-Kadettchen Prisca Gerster, der ehemaligen Sitzungspräsidentin des MRG-Kadettencorps und „Fastnachtsbotschafterin“ Linda Sandretto, aber auch von Johannes Pschierer, dem Sohn des „Bajazz“.

Selbstverständlich kommen an diesem Auftaktabend auch die musikalischen und die tänzerischen Darstellungsformen der Mainzer Fastnacht zu ihrem Recht. „Straßenmusikant“ Pit Rösch wird stimmungsvolle Melodien beitragen, Christian und Gerhard Carra sind Garant für Narretei nach Noten und der „Bajazz mit Laterne“, Dr. René Pschierer (MCV), ist als „Altstadtsänger aus de Eifel“ zu erleben.

Karin Carra präsentiert mit ihrer Showtanzgruppe „Fantasy“ des TSV Schott Mainz ein Tanzmedley mit Höhepunkten aus den Programmen der vergangenen Jahre und die Truppe von Sven Thiedig tanzt ein Udo-Jürgens-Medley. Die Ranzengarde entsendet ihr Artilleriecorps unter Frithjof Heimbuch, um die tänzerischen Highlights mit Böllern aus der Konfettikanone zu bejubeln.

Und traditionell werden die Mainzer Hofsänger das Finale furioso bestreiten.

Die Sitzung findet unter der 2G-Regel statt. Das heißt: Wer keinen gültigen Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus oder einen Nachweis über seine Genesung nach einer Infektion, der nicht älter als sechs Monate sein darf, kann den Närrischen Auftakt von MCV und MRG nicht besuchen. Die Eintrittskarte verfällt ohne Anspruch auf Rückerstattung.

Der Verkauf der Eintrittskarten zu 33 Euro startet am Montag, 18. Oktober 2021. Zu erhalten sind sie in der MCV-Geschäftsstelle Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr oder online in unserem Ticketshop.