Sie befinden sich hier:   Neuigkeiten
< Neujahrsumzug als Auftakt zur Fastnachtskampagne 2015
08.01.2015 11:32
Von: MCV-Presseteam

MCV solidarisiert sich mit Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“


Anschlag hat keine Auswirkungen auf den Rosenmontagszug


„Wir sind fassungslos angesichts der verabscheuungswürdigen Tat in Paris“, erklärt MCV Präsident Richard Wagner, „aber wir sind nicht sprachlos, das wäre das falsche Zeichen.“ Mit uneingeschränkter Solidarität steht der Mainzer Carneval-Verein an der Seite der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“: „Unsere Gedanken gelten zuallererst den Opfern und Angehörigen dieses feigen Anschlags. Das waren keine religiösen Motive. Das waren Terroristen“, so Wagner.

Zahlreiche Medienanfragen erreichen vor allem die Zugleitung des MCV, ob denn der Anschlag Auswirkungen auf den Rosenmontagszug haben wird. „Wir werden uns nicht den Mund und auch nicht den Stift verbieten lassen“, erklärt dazu Kay-Uwe Schreiber, Sprecher der MCV-Zugleitung. Wenige Wochen vor dem Rosenmontagszug stehen die Motive der Fastnachtswagen ohnehin längst fest „und sie werden wie jedes Jahr ein Höhepunkt der Mainzer Straßenfastnacht sein und in diesem Jahr auch noch ein sichtbares Bekenntnis für Satire.“

Für MCV-Präsident Richard Wagner ist Satire und Spott ein essentieller Bestandteil der Mainzer Fastnacht, „das lassen wir uns auch nicht von Fanatikern verbieten“. Zugleich weist er daraufhin, dass in der Vergangenheit die gesamte Mainzer Fastnacht gerade mit Themen wie Religion und Minderheiten sehr sorgsam und sensibel umgegangen sei, „aber Missstände gehören satirisch aufgespießt, da kennt die Fastnacht kein Pardon, weder bei Politikern, noch bei fehlgeleiteten Institutionen.“