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13.11.2014 18:20

Mainzer Fastnachtszeitung „Narrhalla“ erstmals kostenlos


MAINZ - Pünktlich zum 11.11. ist sie fertig geworden – die diesjährige Ausgabe der „Narrhalla“. Die älteste Fastnachtszeitung Deutschlands soll schon jetzt auf die kommende Kampagne einstimmen. „Für uns startet die Kampagne nicht am berühmten 11.11.“, sagt Richard Wagner, Präsident des Mainzer Carneval-Vereins (MCV). „An diesem Tag huldigen wir lediglich der Narrenzahl 11. Der wahre Kampagnenbeginn ist erst nach Weihnachten – am 1. Januar“, so Wagner weiter.

Das wohl Bemerkenswerteste an der diesjährigen Ausgabe ist, dass sie erstmals kostenlos erhältlich ist. Ab sofort werden die insgesamt 3000 Exemplare bei allen MCV-Sitzungen ausliegen sowie in der MCV-Geschäftsstelle, vereinzelten Mainzer Buchhandlungen und im Tourist Service Center. „Wir erhoffen uns, dass wir in diesem Jahr noch mehr Menschen mit dieser Zeitschrift erreichen können“, so Wagner. Auch für Gäste der Stadt sei die Narrhalla äußerst lesenswert. „Sie sollen sehen, was uns Mainzer ausmacht“, ergänzt der Präsident. Dabei ist es den Verantwortlichen ein großes Anliegen, dass man die Narrhalla nicht als Vereinsorgan des MCV ansieht. „Wir wollen vereinsübergreifend jeden Fastnachter erreichen und begeistern.“

Inhaltlich ist es der Redaktion um Eric Scherer und Michael Bonewitz gelungen, ein wirklich breites Spektrum abzudecken. „Es gibt die ganze Bandbreite zu lesen, von Goethe bis Andreas Schmitt“, freut sich Bonewitz.

Das Interview mit dem neuen Sitzungspräsidenten der Mainzer Fernsehfastnacht ist das Herzstück der neuen Ausgabe. Schmitt spricht darin beispielsweise über seine Inthronisierung, telegene Programmgestaltung, Nachwuchsförderung und sein präsidiales Selbstverständnis.

Doch auch für die Hobby-Historiker unter den Fastnachtern wird einiges geboten. Mit Blick auf das 200-jährige Jubiläum Rheinhessens im übernächsten Jahr, unternahm man einen historischen Streifzug und blickt darauf zurück, wie die Fastnacht einst nach Rheinhessen kam. Ebenfalls interessant ist die Frage nach der Fastnachtstauglichkeit der Mainzer Politiker. Oberbürgermeister Michael Ebling, Bürgermeister Günter Beck und die Stadtratsmitglieder Thomas Neger und Klaus Hafner geben einen kleinen Einblick, wie närrisch sie wirklich sind.

Quelle: Guido Ehrenberg in der Mainzer allgemeinen Zeitung vom 11.11.2014

Foto: hbz/Stefan Sämmer
Präsentieren die neue Ausgabe der „Narrhalla“ (v. li.): Michael Bonewitz, Richard Wagner und Eric Scherer.


Die Narrhalla 2015 gibt es auch als Download im PDF-Format (10MB)