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2010 bringen die Scheierborzeler einen Possenklassiker mit Kultstatus
„Hurra, mir erwe!“ heißt die Fastnachtsposse des Mainzer-Carneval-Vereins in dieser Kampagne - und es handelt sich dabei um einen richtigen Possenklassiker mit Kultstatus: Das Stück wurde 1925 von Martin Mundo und Robert Wasserburg geschrieben, 1929 in Mainz uraufgeführt und auch danach immer wieder mit großem Erfolg gespielt (1933, 1953, 1963, 1995).
2010 findet das Stück jetzt in einer Bearbeitung von Heidi Pohl und Peter Krawietz jr. wieder seinen Weg auf die Bühne. Die Premiere ist am 09.02.2010.
Inhalt: „Hurra, mir erwe!“, das denken sich zumindest die nur all zu erbbereiten Hinterbliebenen des Franz Blumenkohl. Doch das Erstaunen ist groß, als sie erfahren, dass die durchaus beachtliche Erbschaft erst in hundert Jahren ausgezahlt werden soll - und auch nur unter der Voraussetzung, dass das Vermögen innerhalb kürzester Zeit unter die Leute gebracht wird.
Des Einen Leid ist des Andern Freud.
Hundert Jahre später ist Konrad Blumenkohl, Lebemann und einziger Nachfahre des verstorbenen Franz, sehr gerne bereit, sich dem Ausgeben des Erbes anzunehmen. Kein Problem, wenn man in Mainz lebt und gerne Fastnacht feiert. Oder etwa doch? Konrad hat seine Rechnung nämlich ohne das Finanzamt gemacht. So nehmen Verwechselungen, Romanzen und das liebe Geld ihren Lauf...
Über die Autoren:
Martin Mundo (1882-1941) ist eine Berühmtheit unter den Mainzer Fastnachtern und vor allem bekannt durch seinen unvergessenen Schlager "Heile, heile Gänsje", das in „Hurra mir erwe!“ seine Uraufführung hatte.
Robert Wasserburg ist der Sohn des berühmten Gonsenheimers Phillip Wasserburg und Autor mehrerer Fastnachtspossen u.a. „Mainzer Luft“ und „Die Spritztour“.
Weitere Gemeinschaftswerke von Martin Mundo und Robert Wasserburg sind „Großstadtfimmel“ und „Mainz-Venedig auf Welle 1931“.