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< Fastnachtsposse des MCV verspricht närrischen Theater-Leckerbissen vom Feinsten
10.02.2015 15:46
Von: MCV-Presseteam

Präsentation der MCV-Motivwagen in Mombach ist ein Stelldichein der Medienvertreter


Es war wie schon so oft: Als der Mainzer Carneval-Verein am Dienstagvormittag das gut gehütete Geheimnis seiner neuen Motivwagen für die Fastnachtskampagne 2015 lüftete, strömten die Medienvertreter in Scharen in die Mombacher MCV-Wagenhalle. Die Heiligtümer und Aushängeschilder der Mainzer Straßenfastnacht lockten Journalisten aller Couleur an. Ob Fotografen oder Kameramänner, ob Radio-, Fernsehsender oder Zeitungen – die Zahl der Presseschaffenden war in diesem Jahr nochmals höher als in der Vergangenheit ohnehin schon. Rund 70 konnte der MCV begrüßen, unter anderem von Radio RPR, FFH und Rockland, dem Darmstädter Echo, der Allgemeinen Zeitung, der FAZ, dem SWR, SAT 1, von Dpa und vielen mehr.

Zahlreiche Mitglieder der MCV-Zugleitung, die für die Auswahl der Motive verantwortlich zeichnet, wollten sich die Pressekonferenz in Mombach natürlich ebenfalls nicht entgehen lassen. Und waren mächtig stolz auf das, was MCV-Wagenbauer Dieter Wenger, sein Sohn Oliver und ihr unendlich fleißiges Team erschaffen haben. Es sind erneut Motivwagen, die an Originalität, Ideenreichtum, Frechheit und Hintergründigkeit nicht zu überbieten sind. Lokale Mainzer Themen werden ebenso aufgegriffen und durch den närrischen Kakao gezogen wie regionale Geschehnisse, bundespolitisches Theater und das Chaos der Weltpolitik. Es ist diese ganz besondere Mischung, die die Motivwagen so einzigartig macht.

Die „rollende Satire“ spießt alles auf, macht vor nichts und niemandem halt. Immer wieder aufs Neue beeindruckend, wie es Wenger & Co. gelingt, die Themen zu glossieren und obendrein plastisch-dreidimensional darzustellen. Dieter Wenger ist ein Meister seines Fachs, eine absolute Ausnahmeerscheinung. In Anbetracht dieser Tatsache konnte es kaum verwundern, dass der Wagenbau-Meister auch bei den Journalisten der gefragteste Mann war, immer wieder für Interviews bereit stehen musste.

Zwischen den insgesamt 14 Wagen (13 Motiv- und ein Mottowagen) schlenderten die Pressevertreter fasziniert umher, Kameras klickten unentwegt. Im Hintergrund wurde weiter gepinselt, gebohrt und geschraubt. Bis zur letzten Minuten vor dem Rosenmontagszug ist das Wenger-Team aktiv, um die Wagen zu perfektionieren, ihnen den letzten Schliff zu verpassen.

Auf den ersten Blick wirken die Motivwagen bereits fertig und perfekt. Da rudert Ministerpräsidentin Malu Dreyer durch hohe Wellen, wird vom „Fluch der Kari-Beck“ ihres Vorgängers Kurt Beck fast mit in den Strudel gezogen. Der entzauberte US-Präsident Barack Obama wird als „Lame Duck“ vom mächtigen Republikaner-Hai bedrohlich verfolgt, und Hessens grüner Minister Tarek Al-Wazir baut munter am Terminal 3 des Frankfurter Flughafens – obwohl er das in Anlehnung an Walter Ulbricht ja eigentlich nie wollte… Auch das Mainzer Verkehrschaos ist natürlich einen Motivwagen wert, genau wie Altkanzler Helmut Kohl, der als „Jäger aus Kurpfalz“ verbale Breitseiten gegen ehemalige politische Weggefährten verteilt. Die genannten Beispiele sind nur einige von vielen, die am Rosenmontag als „Leuchttürme der fünften Jahreszeit“ durch die Straßen der närrischen Residenz Moguntia rollen werden.

MCV-Präsident Richard Wagner ist sich der Bedeutung der Motivwagen vollauf bewusst. „Es ist eine riesengroße Leistung, die hier vollbracht worden ist“, ruft er der Zugleitung und den diversen MCV-Arbeitskreisen zu, die für die Organisation, Planung und Durchführung der Straßenfastnacht verantwortlich zeichnen. Während Wagner die nimmermüde Leidenschaft von Dieter Wenger hervorhebt, erläutert der gemeinsam mit Kreativkreis-Leiter Dr. Boris Henkel die Bedeutung und Interpretation der einzelnen Motivwagen und ihrer stets dazu gehörigen Sprüchlein und Reime. Die Medienvertreter staunen nicht schlecht, machen sich eifrig Notizen und sind auch ganz hellhörig, als MCV-Marketingchef Rainer Steppich über die immens gestiegenen Kosten für die Sicherheit der Straßenfastnacht referiert. Auch um diese etwas aufzufangen, hat sich der MCV diverse neue Marketing-Artikel wie die Zugent(d)e aus Plüsch, den Motto-Schal oder den Fastnachtsbecher überlegt. Maßnahmen und Ideen, die voll eingeschlagen haben.

Und wichtig sind, um „die größte Veranstaltung der Landeshauptstadt Mainz“ – wie Kay-Uwe Schreiber, MCV-Gesamtleiter Straßenfastnacht, betont – finanzieren zu können. Die Sicherheit auf und entlang der Zugstrecke ist Schreiber und seinem Mitstreiter Claus Aulenbacher von der Zugleitung ein zentrales Anliegen. Gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und Security-Firmen ist ein Konzept erarbeitet worden, das auch in diesem Jahr wieder greifen soll.

Alles in allem also viel Neues für die Journalisten in zwei Stunden Pressekonferenz, die vollgepackt war mit Infos und Höhepunkten. Für den MCV steht fest: Diese PK, eine der wichtigsten Veranstaltungen überhaupt für den gesamten Verein, war eine runde Sache. Der Rosenmontagszug kann kommen!