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10.02.2015 01:06
Von: MCV-Presseteam

Fastnachtsposse des MCV verspricht närrischen Theater-Leckerbissen vom Feinsten


Immer dann, wenn die „Scheierborzeler“ des Mainzer Carneval-Verein zu ihrer alljährlichen Fastnachtsposse ins Staatstheater bitten, strömen die Anhänger von närrischen Theater-Leckerbissen in Strömen in den Moller-Bau. Wohl zu keiner Zeit des Jahres sind derart viele Vorstellungen nacheinander ausverkauft wie zur heißen Phase der fünften Jahreszeit. Die Posse ist seit Jahr und Tag ein Publikumsmagnet par excellence – und verspricht auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes zu werden.

Für ihr Stück der Kampagne 2015, das den humorvollen und hintergründigen Titel „Was für’n Zirkus oder Des habe mer immer so gemacht“ trägt, haben die MCV-„Scheierborzeler“ seit vergangenem Oktober eifrig und mit Hingabe geprobt. Das Laienschauspiel-Ensemble beherrscht sein Handwerk auf der Bühne perfekt, ist stets aufs Neue zu Höchstleistungen fähig. Närrische Elemente, jede Menge Lokalkolorit, amüsant-freche Dialoge und schauspielerisches Können verschmelzen bei den „Scheierborzelern“ zu einer faszinierenden Mischung. Einer Mischung, die es erneut in sich hat.

Bei der zweiten Hauptprobe im proppenvollen Theater zeigte sich das vierfarbbunte Publikum bereits hellauf begeistert, spendete den MCV-Akteuren auf, vor und hinter der Bühne immer wieder lang anhaltenden Applaus. Ein Rädchen griff ins andere. Drehbuch-Autor Christian Pfarr und Posse-Regisseurin Heidi Pohl konnten das dargebotene Geschehen in aller Ruhe und ganz entspannt verfolgen. Eingreifen oder korrigieren mussten sich nicht, jeder Akteur beherrscht seine Rolle aus dem Effeff. Ob Gesang, ulkige Einlagen, Verbal-Akrobatik oder vieles mehr – bei den „Scheierborzelern“ wird auch 2015 von allem etwas geboten.

Das neue Stück ist rassig und fetzig, bietet jede Menge Überraschungseffekte. Auch wenn an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten werden soll. Bereichert wird es wie schon in der Vergangenheit wieder von den anmutigen Auftritten der Jazztanzgruppe Dienheim, die mit ihrer Choreografie das närrische Auditorium verzaubert. Die Atmosphäre im in ein vierfarbbuntes Gewand getauchten Staatstheater ist wie immer grandios. Was Heidi Pohl natürlich enorm freut. „Ich bin total zufrieden. Es läuft rund. Die Spannung und Vorfreude auf die Premiere steigt, es kribbelt total“, sagt die Regisseurin. Und strahlt Gelassenheit aus. Der erste Auftritt vor Publikum ist für die „Scheierborzeler“ immer noch etwas Spezielles. „Die Reaktionen kann man nicht vorhersehen, die Schauspieler brauchen diesen Adrenalinschub“, sagt Pohl.

Das Stück kommt bestens an, immer wieder interagieren die Akteure auf der Bühne mit den Zuschauern. „Was für’n Zirkus“ ist eine reizvolle Mischung aus einer kleinen Boulevardkomödie und Volkstheater – verbunden mit Tanz und Gesang. Die Besetzung der einzelnen Charaktere passt ideal. Kaum verwunderlich, dass die Nachfrage nach Karten für die insgesamt sechs Posse-Vorstellungen noch größer ist als sie in den zurückliegenden Kampagnen ohnehin schon war. „Der Zulauf ist immens“, strahlt Heidi Pohl.

Für sie und alle „Scheierborzeler“ ist das zweifellos der schönste Lohn für alle Mühen. Genau wie der warme, nicht enden wollende Beifall. Insgesamt 26 Rollen hat Heidi Pohl an das Ensemble um „Scheierborzeler“-Sprecherin Sylvia Kipper vergeben, darunter 13 Sprechrollen. Unter dem neuen Intendant Markus Müller, der der Theaterfastnacht sehr aufgeschlossen gegenüber steht, konnten die Laienschauspieler oft am Ort ihrer geliebten Spielstätte proben.

Das Bühnenbild ist beeindruckend schön. „Einfach fantastisch“, schwärmt Heidi Pohl, die ihr verschworenes Team über alle Maßen lobt. „Wir sind eine tolle Truppe. Es macht riesig Freude, zusammenzuarbeiten“, unterstreicht die Regisseurin. Ein Grund mehr, sich auf die mit Spannung erwartete Premiere der diesjährigen „Fastnachtsposse“ am Dienstag (19.33 Uhr) zu freuen. Sie wird die Zuschauer mit Sicherheit nicht enttäuschen.