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		<title>MCV News</title>
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		<description>News des Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V.</description>
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		<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 09:52:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Cheforganisatorin Karin Schmidt über das Erfolgsgeheimnis des MCV-Kindermaskenfestes</title>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es gab nichts zu kritisieren. Rein gar nichts. Karin Schmidt war vollkommen zufrieden und lächelte glücklich. „Es ist bestens gelaufen. Ich habe den Eindruck, dass es ein richtig schönes, absolut entspanntes Fest war. Ohne irgendwelche Störfaktoren. Das ist wunderbar“, strahlte die verantwortliche Cheforganisatorin des MCV-Kindermaskenfestes, das sich abermals zu einem echten Selbstläufer entwickelt hatte und rund 3000 begeisterte Närrinnen und Narrhallesen in die förmlich aus allen Nähten platzende Rheingoldhalle lockte.<br><br>Während bunt verkleidete kleine Prinzessinnen, Piraten und Krokodile um Karin Schmidt herumwirbelten und das bunte Programm genossen, reflektierte die „Mutter des Kimafe“ über die Hintergründe der beispiellosen Erfolgsgeschichte, zu der sich das Kindermaskenfest längst entwickelt hat. Es ist ein wertvolles Markenzeichen der Fastnacht des Mainzer Carneval-Vereins geworden, das aus der Kampagne nicht mehr wegzudenken ist und von unzähligen kleinen Nachwuchsfastnachtern aus Nah und Fern heiß und innig geliebt wird. Die funkelnden Augen und glücklichen Gesichter der Kinder waren für alle MCV-Aktiven, die zum Gelingen des Kindermaskenfestes beitragen, auch in diesem Jahr wieder der schönste Lohn für alle Mühen.<br><br>„Ich denke, wir haben im Vorfeld die richtigen Entscheidungen und Maßnahmen getroffen, um das Fest zu einem großen Erfolg werden zu lassen“, befand Karin Schmidt. Dass die Veranstaltung erneut im Voraus praktisch restlos ausverkauft war, ist für sie ein weiterer Beweis für die Strahl- und Zugkraft des „Kimafe“, das die Kinder nach Schmidts Auffassung vor allem „begeistern soll, damit sie gerne wiederkommen.“ <br><br>Und das taten sie auch diesmal in Scharen und rannten dem MCV vor Begeisterung förmlich die Bude ein. Nicht zuletzt deshalb, da auch die Preise abermals moderat und erschwinglich blieben und somit auch jenen Kindern und Eltern der Eintritt in die Rheingoldhalle ermöglicht wurde, denen das Geld nicht ganz so locker sitzt. „Das ist ein ganz wichtiger Teil unseres Konzepts“, betonte die Chef-Organisatorin, die im Hintergrund von einem enorm engagierten Team unterstützt wird. Rund 20 MCV-Aktive zählen zum Kindermaskenfest-Ausschuss und bereiten die Veranstaltung vor und hinter den Kulissen mit Hingabe vor.<br><br>„Unser Team geht in dieser Aufgabe vollkommen auf. Ohne deren hohen Einsatz würde das alles nicht funktionieren“, ist sich Karin Schmidt sicher. Der Ideenreichtum ihrer Mitstreiter sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Kindermaskenfestes. So habe man die Veranstaltung auf verschiedensten Ebenen aufgebaut, um Kinder für die Fastnacht und das Vereinsleben zu begeistern. „Es gibt mehrere Aspekte. Zum einen das närrische Treiben hier in Halle und Foyer. Dann die Kooperation mit den Sportvereinen – die hier ihre Aktivitäten präsentieren, Begeisterung für ihre Sportarten wecken und die Kinder somit eventuell in die Vereine locken können – und natürlich auch die Eskorten-Kinder der Mainzer Garden, die den anderen Kindern beim Einzug auf die Bühne zeigen: 'Ihr könnt auch aktiv bei der Fastnacht dabei sein, wenn ihr das wollt!'“, fasste Schmidt jene Punkte zusammen, die offenkundig immer wieder aufs Neue für eine rappelvolle Rheingoldhalle sorgen.<br><br>Bei aller Euphorie und Freude über ein rundum gelungenes Kindermaskenfest blieb aber dennoch ein klitzekleiner Wermutstropfen. Denn in die Halle passen maximal 3000 Personen, mehr ist aus Sicherheitsgründen faktisch nicht möglich. Die Kapazität ist am Limit. „Manche kommen am Tag der Veranstaltung zur Halle, haben keine Karte im Vorverkauf erworben und können dann nicht&nbsp; reingelassen werden. Das ist grausam für uns als Organisatoren, wenn wir Kinder wegschicken müssen. Aber es lässt sich dann leider nicht ändern“, resümiert Schmidt mit traurigem Unterton.<br><br></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:52:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kinderprinz David I. ist ein aufgeweckter Regent</title>
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			<description>Das hätte sich David Seitz wohl nie träumen lassen: Als feststand, dass der Neunjährige in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hätte sich David Seitz wohl nie träumen lassen: Als feststand, dass der Neunjährige in der Kampagne 2012 der neue Mainzer Kinderprinz und somit Nachfolger von Dennis I. wird, ging für den Viertklässler der Martinus-Schule ein großer Wunsch in Erfüllung. Ein Wunsch, aus dem längst Realität geworden ist. Mit Charme, Witz, Wortgewandtheit und jeder Menge närrischem Schalk im Nacken regiert David I. seit Jahresbeginn über seine „Untertan“, steht bei zahlreichen fastnachtlichen Terminen seinen Mann und überzeugt die holde Narrenschar mit seiner Unbekümmertheit.<br><br>So auch beim MCV-Kindermaskenfest, bei dem David I. mit Garde-Eskorten-Kids in die Rheingoldhalle einzog, seine begeisterten Altersgenossen und deren Eltern und Großeltern standesgemäß begrüßte und auch sonst jede Menge Spaß und Frohsinn versprühte. Kein Wunder – schließlich ist David I. Kinderprinz aus Überzeugung: „Ich hätte eigentlich nicht damit gerechnet, dass ich es werden würde. Aber ich habe mich riesig gefreut, als ich es erfahren habe“, erzählt der Schüler, der neben seinem „hohen Amt“ auch noch dreimal pro Woche im Domchor singt und zudem Messdiener in St. Quintin ist.<br><br>Doch diese Aufgaben stehen derzeit ein wenig hinten an. Gilt es doch, noch bis Rosenmontag seinen närrischen Verpflichtungen nachzukommen. Und die nimmt David I. nur allzu gerne wahr. „Meine Vorfreude auf die Kampagne war riesig, die ganze Zeit schon“, berichtet der Mainzer, der bereits im Frühjahr 2011 erfuhr, dass er in die Fußstapfen seines Vorgängers Dennis I. treten darf. Seit er dessen Kostüm und Insignien übernommen hat, erfüllt er seine Aufgaben mit hohem Geschick und Würde.<br><br>Ob beim Ordensfest des MCV im Kurfürstlichen Schloß, beim Kindermaskenfest in der Rheingoldhalle oder zu vielen anderen Anlässen: David I. hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und findet stets die richtigen Worte. Von Nervosität vor seinen Auftritten keine Spur. Der Neunjährige ist ein bemerkenswert cooler, abgeklärter Prinz. „Aufgeregt bin ich nie. Eher meine Mutter. Die war heute so gespannt, dass sie vor lauter Aufregung sogar unsere Kostüme vergessen hatte. Da musste dann den Prinzen Papa einspringen“, plaudert David schmunzelnd aus dem närrischen Nähkästchen der Familie Seitz.<br><br>Neben Papa Guido – MCV-Sitzungspräsident, -Vorstandsmitglied und Bänkelsänger –, Mutter Patricia und David gehört auch sein jüngerer Bruder Benjamin zum fastnachtsbegeisterten Tross. Der Sechsjährige begleitet David I. als „mutiger Ritter“ auf die Bühnen der närrischen Residenz. Entsprechend stolz sind die Eltern auf ihre beiden Sprösslinge, die bei ihren Auftritten keinerlei Anzeichen von Lampenfieber zeigen. „Wir sind schon sehr stolz auf die beiden. Vor allem, weil David viel Spaß an der Sache hat und es sein erstes Jahr als Kinderprinz ist“, betont Guido Seitz, der seinem ältesten Sohn die Reden schreibt. <br><br>Doch zum Besten geben muss sie David I. alleine. Und das macht er mit Bravour. „Der Papa schreibt mir zwar die Reden, aber ich muss sie auswendig lernen. Das ist schon Arbeit genug“, sagt der Prinz im Brustton der Überzeugung. Zwar ist die Saalfastnacht für ihn „eine ganz tolle Sache“, doch geht sein Blick schon weiter voraus Richtung Jugendmaskenzug und Rosenmontag. Bei beiden Anlässen wird David I. auf seinem eigenen Wagen dabei sein. „Ich freue mich schon total drauf“, gibt der Lego-, Harry Potter- und Star Wars-Fan zu Protokoll. Da er bereits in der vergangenen Kampagne auf dem Wagen von Dennis I. mitfahren durfte und das „Helau“-Rufen und Bonbon-Schmeißen also schon geübt hat, dürfte auch bei diesen anstehenden Auftritten nichts schief gehen. Typisch David I. eben...<br><br></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:50:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Bühnentalente überzeugen Jury bei „Was kannste?“ in der Alten Patrone</title>
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			<description>„Was kannste?“, lautete die Frage aller Fragen, die gestern Abend von von den drei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Was kannste?“, lautete die Frage aller Fragen, die gestern Abend von von den drei MCV-Fastnachtsgrößen Jürgen Dietz, Margit Sponheimer und Thomas Neger sowie von Kabarettist und AZ-Kolumnist Lars Reichow gestellt wurde. In der Alten Patrone am Hartenbergpark nahe des SWR hatte das bundesweit bekannte Quartett nicht weniger als 23 Bühnentalente empfangen, die vor den Augen der kompetenten Jury nicht nur mit zahlreichen gelungenen, grundverschiedenen und größtenteils fastnachtlichen Beiträgen glänzten, sondern die Zuschauer bei der gut besuchten Veranstaltung auch mit Kabarett- und Comedy-Einlagen zu überzeugen wussten.<br><br>Mehr als 40 Bewerbungen waren im Vorfeld von Sängerinnen und Sängern, Redenschreibern und Vortragenden aus Mainz, allen Ecken Rheinhessens und dem Rheingau eingegangen. Sogar aus dem Ruhrgebiet war ein Kandidat angereist. Er hatte sich eigens auf den Weg von Essen nach Mainz gemacht. Die Bandbreite der Teilnehmer reichte bei der viel beachteten, medial von AZ und Radio RPR begleiteten Premiere von „Was kannste?“ von Jung bis Alt. Ob bezaubernde Kinder, die Negers Hit „Im Schatten des Doms“ zum Besten gaben, oder Erwachsene, die sangen, reimten und ulkten, was das Zeug hält – jeder Teilnehmer brachte im Verlauf der rund drei Stunden eine gehörige Portion Mut, Enthusiasmus und Leidenschaft mit auf die Bühne.<br><br>Sehr zur Freude vom TV-erfahrenen „Boten vom Bundestag“, der die Idee zur Talentsuche hatte und sich genau wie Fastnachtssänger Thomas Neger, Sängerin und Schauspielerin Margit Sponheimer und Lars Reichow zur Verfügung stellen will, Talente auf ihrem Weg nach oben zu begleiten oder ihnen aufgrund seiner Popularität und Kontakte sprichwörtlich „Türen zu öffnen“. &nbsp;<br><br>„Bei einigen Vorträgen hatten wir im Vorfeld nur wenig Einblicke und wussten nicht, was uns erwartet. Man muss immer mit einer Mischung rechnen und ich denke, dass wir zum Teil wirklich sehr gute Beiträge gesehen haben“, betonte Jürgen Dietz. Dass bei allen Teilnehmern „echte Begeisterung herbeigeführt“ worden sei, ließ ihn strahlen. Zumal der ein oder andere nun närrisches Blut geleckt habe. Und das – so viel ließ sich der routinierte MCV-Programmchef entlocken – sei für manchen möglicherweise erst der Anfang: „Ich werde versuchen, ein oder zwei der hier aufgetretenen Talente auf einer der nächsten Sitzungen, bei denen ich auftrete, mitzunehmen und einzubringen“, verriet Dietz. Dort sollten die besonders viel versprechenden Talente vorgestellt werden und die Chance erhalten, noch in dieser Kampagne vor einem großen Auditorium auftreten zu dürfen. „Das ist so abgesprochen und ich bin zuversichtlich, dass es klappt“, schmunzelte der „Bote“ vielsagend.<br><br>Beim „Casting“ in der Alten Patrone, das für viele Bewerber der erste größere Auftritt vor Zuschauern überhaupt war, gab es keine Verlierer. Jede Darbietung, jeder Beitrag, jede Büttenrede und Gesangseinlage wurde unter den Augen von MCV-Präsident Richard Wagner und -Ehrenpräsident Werner Mundo mit viel Applaus und Anerkennung bedacht. Jeder Akteur wurde mit einem dreifach donnerndem Helau verabschiedet und erhielt neben dem offiziellen Zugplakettcher sowie einem signierten Autogramm-Foto des prominenten Quartetts zudem ein Buch über Mainz. Ganz nebenbei wurden allen Teilnehmer jede Menge guter Ratschläge von den fachkundigen Experten zuteil, die dem ein oder anderen nun sogar Kontakte zu Fastnachtsvereinen und Rundfunksendern vermitteln wollen.<br><br>Schließlich ging es bei „Was kannste?“ vor allem darum, dem (närrischen) Nachwuchs zu helfen und jenen ein Forum zu bieten, die eine gehörige Portion Spaß und Talent mitbringen. „Wir möchten denen, die glauben, dass sie in den Sparten Sprache, Gesang oder Reden auf einer Bühne gut aufgehoben sind, Brücken zur Aktivität bauen“, schilderte MCV-Legende Margit Sponheimer, die sich ob der vielen tollen Beiträge immer wieder voll des Lobes zeigte und sichtlich angetan war. Auch Thomas Neger, der das Motto „Was kannste?“ kreiert hat, wollte seine Begeisterung nicht verbergen. „Wir danken für viele hervorragende Beiträge, die einfach großartig waren“, verdeutlichte der Sänger, der sich während einer kurzen Umbaupause zu einer kleinen Einlage animieren ließ und den Saal mit seinem Lied „Im Schatten des Doms“ in rhythmische Schunkelstimmung versetzte.<br>Ob der urkomische Vortrag von Krake „Paulina“, der Gesang von „Roger Cicero“, Multitalent „Gitarrus“ oder die Büttenrede einer „Camperin“ - Lars Reichows Resümee fiel ebenfalls äußerst positiv aus: „Es war einfach fantastisch, was hier vielfach gezeigt wurde. Ganz große Klasse“, resümierte der Kabarettist.<br>Einer Neuauflage von „Was kannste?“ steht demnach nach Ansicht aller Beteiligten nichts im Wege. Im Gegenteil. „Wir als Jury hatten einen Haufen Spaß. Wir wollen ihre Paten sein, möchten ihnen helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das ist der Sinn des Ganzen. Vielleicht finden wir gemeinsam einen Weg, irgendwann auf der Bühne erfolgreich zu sein“, fasste Margit Sponheimer die Eindrücke einer bemerkenswerten Veranstaltung zusammen.<br><br></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großer Rat des MCV verkauft circa 200 Zugplakettche</title>
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			<description>Mittlerweile hat es sich zu einer bewährten, bei allen Beteiligten überaus beliebten und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat es sich zu einer bewährten, bei allen Beteiligten überaus beliebten und geschätzten Tradition entwickelt: Der Verkauf der MCV-Zugplakettche lockt alljährlich prominente Mitglieder seines Großen Rates (GR) in die Mainzer Innenstadt. Mit Bauchladen ausgestattet sowie jeder Menge Motivation, Herzblut und Leidenschaft strömen sie in die Straßen und auf die Plätze aus, um die närrischen Plaketten unters Volk zu bringen – und somit einen Teil zur Finanzierung des Rosenmontagszuges beizusteuern.<br /><br />So auch am vergangenen Samstag, als sich die Förderer und Gönner der MCV-Fastnacht pünktlich um 11 Uhr vor dem MCV-Bus am Haupteingang des Kaufhofs trafen. Unter Federführung von Dr. Roland Krieg – Fraport-Prokurist und Sprecher des Großen Rates – versammelten sich zehn GR-Mitglieder bei winterlichen Temperaturen im Stadtzentrum. Neben einem warmen dunklen Mantel, einem bunten MCV-Schal und der unverwechselbaren Kappe des Großen Rates hatten alle ehrenwerten Herren – darunter unter anderem Oberbürgermeister-Kandidat Lukas Augustin, Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein Main, und das neue GR-Mitglied Franz Michel, Vorstandsvorsitzender der Coface AG – natürlich auch ein obligatorisches Zugplakettchen, den „Lackaff“, um den Hals baumeln.<br /><br />Mit einem derart prägnanten Outfit versehen, machten sich die Großen Räte beschwingt auf den Weg in die City, kamen in der Römerpassage, am Brand und auf dem Markt mit allerhand Mainzern locker und ungezwungen ins Gespräch und verkauften im Verlauf der folgenden rund anderthalb Stunden circa 200&nbsp; Zugplakettchen zu Gunsten des höchsten Feiertags ihrer närrischen Residenz. Ihr Einsatz zahlte sich vollauf aus – der Spaß, der Erfolg und die eingenommene Summe unterstrichen mit Nachdruck, dass die Großen Räte auch in dieser Kampagne wieder alles geben, um „ihren“ MCV auf verschiedensten Ebenen zu unterstützen.<br /><br />Im Anschluss an die „Zugplakettche-Aktion“ - die auch das Interesse der Mainzer Lokalpresse fand&nbsp; - rechneten die Mitglieder des Großen Rates zunächst am MCV-Bus ab und begaben sich danach ins Haus des Weines (HDW) neben dem Staatstheater, wo Roland Krieg einen Tisch reserviert hatte. Bei einem Gläschen Wein und gutem Essen stärkten sich die Räte (neben Augustin, Schnücker und Michel waren dies Andre Keppler vom Porsche Zentrum Mainz, Günther Knödler,&nbsp; Dr. Max Raster, Stefan Zeidler von der Rheinland-Pfalz Bank, Dr. Klaus-Peter Sitte sowie MCV-Präsident Richard Wagner und MCV-Vorstand Kay-Uwe Schreiber) und freuten sich bereits auf ihren nächsten gemeinsamen Treff bei der anstehenden MCV-Sitzung in der Rheingoldhalle.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 21:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Funzelsitzung des MCV setzt närrische Glanzpunkte</title>
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			<description>Irgendwie war an diesem besonderen Abend alles anders in der fast bis auf den letzten Platz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie war an diesem besonderen Abend alles anders in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Rheingoldhalle: Die anstelle der Hallenbeleuchtung auf den Tischen aufgestellten „Funzel“-Kerzen zauberten eine faszinierende Wohlfühl-Atmosphäre ins weite Rund, die Kostüme der Narrenschar glitzerten in noch bunteren, kreativeren Facetten als üblich und auch die MCV-Aktiven auf und abseits der Bühne überboten sich gegenseitig in der Qualität ihrer Beiträge und ihres Engagements. Auch die Tatsache, dass die Närrinnen und Narrhallesen von Flensburg bis Passau sich ihre Speisen selbst mitgebracht hatten, sich ihre Frikadellen, Brezeln, Würstchen, Käsewürfel, Weintrauben und belegten Brötchen gegenseitig über die Tische reichten und sich gleich reihenweise miteinander bekannt machten, trug zum speziellen Flair bei. Keine Frage – die Funzelsitzung, die im vergangenen Jahr erstmals von der Phönixhalle in die Rheingoldhalle verlegt worden war, hatte auch bei ihrer dortigen zweiten Auflage das gewisse Etwas, das alle Fassenachter förmlich greifen und spüren konnten.<br /><br />Inhaltlich war die Sitzung denn auch vollgepackt mit Höhepunkten. Im Vergleich zur Vorwoche hatte der MCV um Programmchef Jürgen Dietz das Programm an verschiedenen Stellen verändert. Bewährte Hochkaräter wie „Der Bote vom Bundestag“, die Showtanzgruppe „Fantasy“ vom TSV Schott, „Nachtwächter“ Adi Guckelsberger, das MCV-Ballett, „Frau Ruckelsberger“, „Wutbürger“ Alexander Leber und viele weitere tolle Beiträge der ersten Prunkfremdensitzung waren auch bei der Funzelsitzung feste Bestandteile, die beim närrischen Publikum grandios ankamen. Doch wurde das Ganze durch vier neue Akteure und Duetts ergänzt, die es wahrlich in sich hatten.<br /><br />Da wären zum Beispiel „Paco &amp; Paco“ alias Gerhard und Christian Carra. Was Vater und Sohn musikalisch auf die Bühne brachten, war Entertainment vom Feinsten. Beide berichteten singend von ihrem dappischen Bekannten Karl-Werner aus Wiesbaden, klatschten sich immer wieder gegenseitig ab und begeisterten die Zuschauer mit ihren Fähigkeiten, gleich mehrere Musikinstrumente zu beherrschen und herausragend singen zu können. Ihre Lieder über die pikant-amüsanten Probleme Karl-Werners, stets im Klang bekannter Melodien umgedichtet, rissen das Auditorium von den Sitzen, animierten zu Beifallsstürmen und „Zugabe“-Rufen und brachten die Halle förmlich zum Kochen. „Paco &amp; Paco“ rockten was das Zeug hält, schlüpften in die Rolle der Blues Brothers, spielten Klavier, Saxophon und Gitarre und ließen die Bühne gleich mehrfach beben. <br /><br />Auch Solokünstler Andy Ost, der in einem Mix aus Vortrag und Gesang über „die Macken der Menschen“ zu berichten wusste, auf Partnerbörsen im Internet, männliche Hochstapler und Hypochonder einging und voller Inbrunst von „Mister Sagrotan“ sang, hatte die Halle binnen kürzester Zeit für sich gewonnen. Auf seine Howard Carpendale- und Udo Lindenberg-Imitationen reagierten die Zuschauer immer wieder mit tosendem Applaus, stehenden Ovationen und „Zugabe“-Forderungen. Osts erster MCV-Auftritt in der diesjährigen Kampagne überzeugte von A bis Z – zumal auch Bundespräsident Wulff, „Plagiator“ Karl-Theodor zu Guttenberg und Italiens „Bunga Bunga-König“ Silvio Berlusconi ihr Fett weg kriegten. <br /><br />Sitzungspräsident Guido Seitz und Thomas Gerster erzählten derweil als „Bänkelsänger“-Duo, was sich im zurückliegenden Jahr 2011 alles abgespielt hatte, gingen sarkastisch-lustig auf Kurt Becks beleidigte Rückgabe seiner 05-Dauerkarte ein, animierten den Saal binnen kürzester Zeit zum geschlossenen Schunkeln und sangen über die „bumsfidele“ ERGO-Versicherung und deren „spitze Männer“ in Budapest. Auch Ex-OB Jens Beutel durfte selbstredend nicht fehlen und wurde gekonnt aufs närrische Korn genommen. Der Lohn waren verbale Liebesbekundungen der Närrinnen und Narrhallesen – denn ein derartig gelungener Bänkelgesang ist aus der MCV-Fastnacht nicht wegzudenken.<br /><br />Dass sich zudem auch noch das Mainzer Prinzenpaar der Ranzengarde auf der MCV-Bühne die Ehre gab, rundete die ohnehin denkwürdige Funzelsitzung ab und setzte ihr sinnbildlich die Krone auf. Der MCV durfte sich nach fast sechs Stunden Heiterkeit und Frohsinn am Stück erneut zufrieden auf die Schulter klopfen. Und das vollkommen zurecht.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mainzer Prinzenpaar gibt sich beim MCV die Ehre</title>
			<link>http://www.mainzer-carneval-verein.de/news_einzelansicht.html?&#38;cHash=87ed79e12b&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=112</link>
			<description>Es war ohne Zweifel ein ganz besonderer Moment der Funzelsitzung: Nachdem der „Uffstumber“ der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ohne Zweifel ein ganz besonderer Moment der Funzelsitzung: Nachdem der „Uffstumber“ der Mainzer Ranzengarde kurz nach Beginn des zweiten Sitzungsteils plötzlich die MCV-Bühne betreten hatte, ahnten die Närrinnen und Narrhallesen in der proppenvollen Rheingoldhalle bereits, was nun folgen würde. „Mit Hofstaat steht vor dieser Hall, in Tradition Prinz Karneval“, verkündete der Ranzengardist vielsagend. Als Prinz Karneval Johannes I. und seine holde Meid, Prinzessin Moguntia Anna I., daraufhin auf die Bühne eskortiert wurden, erhob sich der gesamte Saal ehrfurchtsvoll und begrüßte die närrischen Regenten im Jubeljahr der stolzen Ranzengarde standesgemäß.<br /><br />„Prinz Karneval im Jubeljahr, grüßt in Gardeblau das närrische Volk – Helau“, wandte sich Johannes I. an seine begeisterten Untertan. Auch Prinzessin Anna I. hatte ein paar nette Worte für die MCV-Narrenschar parat: „Lasst alle uns hier werden eins – mit Fassenacht, Karneval und Mainz“, sprach die hübsche Regentin zum Volk, ehe sich „ihr“ Prinz höheren Aufgaben zuwenden sollte.<br /><br />Doch das geplante Klavierspielen wollte nicht so recht klappen, der „Uffstumber“ musste erneut ran. Während dieser sich virtuos am Flügel zeigte, sang Prinz Karneval – der mit seiner Begleiterin erst unlängst vom Papst in Rom eine Audienz erhalten hatte – ein Lied über die Historie von Fastnacht und Ranzengarde und verteilte augenzwinkernd eine Breitseite gegen den gastgebenden MCV, der – im Gegensatz zur ein Jahr älteren Ranzengarde – erst 2013 sein 175-jähriges Bestehen feiern wird. <br /><br />Doch das konnten die MCVler ohne weiteres verkraften. Sie freuten sich riesig über den Besuch des Prinzenpaares und begrüßten es mit einem dreifach donnernden Helau. „Dieses Märchen, 1837 begann es. Dieses Märchen der organisierten Fastnacht durch die Ranzengarde“, hob MCV-Präsident Richard Wagner die Bedeutung der ältesten Mainzer Garde hervor. „Es ist umso schöner, dass sich ein junges Paar gefunden hat, das den Mainzer Karneval repräsentiert“, unterstrich Wagner und überreichte Prinz und Prinzessin den MCV-Orden. Im Gegenzug nahm der MCV-Chef auch die Ranzengarde-Orden entgegen. „Mit diesem Orden werden wir uns sehr gerne schmücken, bis an Aschermittwoch leider alles vorbei ist“, kündigte Wagner an.<br /><br />Für Prinz Karneval und seine charmante Begleitung war die Visite beim MCV ein unvergessliches Erlebnis. „Es ist eine großartige Ehre für uns, hier sein zu dürfen beim MCV. Es ist immer eine tolle Sache, mit so vielen Leuten singen und feiern zu dürfen“, unterstrich das Prinzenpaar, das sich in der Hoffnung und Zuversicht verabschiedete, alle Närrinnen und Narrhallesen spätestens am Rosenmontag wiederzusehen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MCV-Ehrengäste und -Sponsoren genießen Funzelsitzung in vollen Zügen</title>
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			<description>Ohne seine zahlreichen Sponsoren, die den MCV auf vielfältige Art und Weise unterstützen, wäre die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne seine zahlreichen Sponsoren, die den MCV auf vielfältige Art und Weise unterstützen, wäre die Fastnacht kaum denkbar. Klar, dass da auch die allseits geliebte „Funzelsitzung“ keine Ausnahme macht. In dieser Kampagne war es dem MCV und seinem Web- und Marketing-Team im Vorfeld der Sitzung gelungen, gleich vier namhafte Unternehmen mit ins närrische Boot zu holen, die mit ihrem finanziellen Engagement maßgeblich dazu beigetragen haben, die Sitzung auf die Beine stellen zu können.<br />Neben den HDI Versicherungen (Slogan: HDI – Hilft Dir immer: Mit starken Leistungen zu günstigen Preisen), Rockland Radio (Slogan: Wir spielen was wir wollen) und dem Novotel Mainz (Slogan: Ein 4-Sterne-Superior-Hotel in der Innenstadt und trotzdem ruhig gelegen!) unterstützte auch die Barmer GEK (Slogan: Die Gesundexperten) den MCV. Für den wiederum war es keine Frage, dass er sich für die Hilfe etwas Besonderes einfallen lassen und bieten wollte. Schließlich waren die Sponsoren allesamt mit etlichen Mitarbeitern in der Rheingoldhalle vertreten, die sich die Funzelsitzung unbedingt ansehen wollten.<br />Während die HDI – vertreten durch MCV-Aktiven Ralf-Ingo Werner, Leiter Vertrieb und Vertrag Geschäftsstellen – gleich 42 Gäste mitgebracht hatte, war Rockland Radio – vertreten durch Geschäftsführer Steffen Müller – mit 20 Gästen vor Ort. Auch die Barmer GEK – 14 Gäste; vertreten durch Regionalgeschäftsführer Jens Ostertag – und der neue General Manager des Novotels, Rüdiger Schild, saßen beim MCV im übertragenen Sinne „in der ersten Reihe“.<br />Bevor die Funzelsitzung offiziell begann, fanden sich alle Genannten rund eine Stunde zuvor bereits im Goldsaal des Hilton Hotels ein, wo sie ihre so genannten „Goldkarten“ gegen VIP-Bändchen fürs Handgelenk austauschten und von MCV-Präsident Richard Wagner begrüßt wurden. Nachdem er ein paar Worte an die Ehrengäste – zu denen auch Kurt Niehaus, Vorsitzender der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V., und fünf weitere närrische Mitstreiter aus der Karnevalshochburg zählten – gerichtet hatte, erhielten diese im Anschluss nicht nur den brandaktuellen MCV-Orden, sondern auch einen von der Firma Caparol gesponsorten „Funzel-Eimer“, in dem sich das MCV-Zugplakettche, ein Wirbelwilli, vierfabbunte Schminke, ein Weck, eine Fleischwurst, eine Brezel, eine Frikadelle, Käse sowie Brezeln und Spundekäs' befanden.<br />Damit ausgerüstet, begaben sich die erwartungsfrohen und bestens gelaunten Sponsoren nach und nach Richtung Rheingoldhalle, wo sie ihre Plätze vor der Bühne einnahmen, um den ersten Teil der Funzelsitzung ausgelassen zu genießen. Beim anschließenden Pausenempfang im Goldsaal, bei dem sich MCV-Vorstand und -Komiteeter angeregt mit ihren Sponsoren und Ehrengästen austauschten und sich in entspannter Atmosphäre bei einer schmackhaften Gulaschsuppe für den zweiten Teil des MCV-Programms stärkten, dankte Richard Wagner allen Unterstützern aufs Herzlichste. Dass denen die Funzelsitzung offenkundig gut gefallen hat, demonstrierten sie daraufhin mit ihrem donnernden Applaus und einem dreifach donnernden Helau. Alles in allem also eine rundum gelungene Sache für beide Seiten!<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste MCV-Prunkfremdensitzung reißt begeistertes Publikum von den Sitzen</title>
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			<description>Rund fünfeinhalb Stunden närrischer Frohsinn in Reinkultur, ausgelassene Stimmung in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund fünfeinhalb Stunden närrischer Frohsinn in Reinkultur, ausgelassene Stimmung in der Rheingoldhalle, selig schunkelnde Närrinnen und Narrhallesen sowie über 20 Musikbeiträge, Büttenreden und tänzerische Darbietungen erster Güte: Die erste Prunkfremdensitzung des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) entwickelte sich zu einem echten Paukenschlag voller vierfabbunter Glanzpunkte. MCV-Programmchef Jürgen Dietz und seinen engagierten Mitstreiter ist es erneut gelungen, einen närrischen Programm-Mix der Spitzenklasse zusammenzustellen, der das Publikum vom Anfang bis zum Schluss begeistert, von den Sitzen reißt und schwärmend zurücklässt.<br />Die rundum ausgewogene Mischung aus Gesang, Lebensfreude, Klamauk, Verbal-Akrobtik, Show, Balletteinlagen und gewagter Bühnenakrobatik lässt in der Kampagne 2012 keinerlei Wünsche offen. Immer wieder schwappten Beifallsorkane durchs weite, fast bis auf den letzten Platz gefüllte Rund der altehrwürdigen, prunkvoll dekorierten Rheingoldhalle, die mehrfach in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Bunt verkleidete Fastnachtsanhänger aus Nah und Fern, die in fantasievollen Kostümen gekommen waren und erwartungsfroh ihren Platz eingenommen hatten, wurden zu keinem Zeitpunkt der Sitzung enttäuscht. Unter der Moderation von MCV-Sitzungspräsident Guido Seitz, der die Narrenschar immer wieder gekonnt-amüsant zu unterhalten wusste, jagte ein Highlight das nächste, kein Beitrag fiel ab oder stieß nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. Im Gegenteil. Bereits im ersten Teil der Sitzung, die von der famosen MCV-Hofkapelle unter Leitung von Andreas Hesping-Barthelmes musikalisch begleitet wurde, hätte die Atmosphäre kaum besser sein können.<br />Bereits beim gefeierten Einmarsch von Komitee und Garden – darunter die in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen feiernde Mainzer Ranzengarde und die 111-jährige Freischützengarde –, erhob sich der Saal erstmals geschlossen von den Sitzen. Nachdem MCV-Präsident Richard Wagner die Ehrengäste begrüßt hatte, näherte sich die Stimmung fortan mehr und mehr ihrem Höhepunkt und ebbte im weiteren Verlauf nicht mehr ab.<br />Getreu dem diesjährigen Motto „Dem Zeitgeist närrisch auf der Spur, mit Meenzer Fassenachtskultur“ hatte der MCV seinen Gästen nicht zu viel versprochen und erfüllte die hohen Erwartungen auf allen Ebenen. Nach dem abschließenden Finale, das von den Mainzer Hofsängern mit sieben Titeln gestaltet wurde und für echtes Gänsehaut-Feeling sorgte, waren sich beim anschließenden Tanz im Foyer der Narrhalla alle Beteiligten einig: Der Auftakt in die MCV-Saalfastnacht war ein absoluter Volltreffer.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:43:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>MCV-Redner überzeugen auf ganzer Linie in der Bütt</title>
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			<description>Andreas Schmitt ist eine in jeder Hinsicht imposante, voluminöse Erscheinung. Wenn er in die Rolle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Schmitt ist eine in jeder Hinsicht imposante, voluminöse Erscheinung. Wenn er in die Rolle des „Obermessdieners vom Hohen Dom zu Mainz“ schlüpft, ist er in seinem Element. Egal, wo Schmitt auftritt – der Sitzungspräsident der Eiskalten Brüder und MCV-Aktive ist immer das Eintrittsgeld wert. Seine Reimsalven, im Stakkato-Tempo vorgetragen und mit hohem Schweißeinsatz und Getränkekonsum einhergehend, sind legendär und gefürchtet. Die Kampagne 2012 macht da keine Ausnahme. Mainz 05 mit Chefcoach Thomas Tuchel und Präsident Harald Strutz sind ebenso dem himmlischen Spott des Obermessdieners ausgesetzt wie die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, zu der Schmitt eine klare Meinung hat: „Was der Herr auf Erden durch Flüsse getrennt hat wie wir's vorfinden, soll der Mensch nicht einfach durch Brücken verbinden“, vertritt der Geistliche seine Position. Und die hat er auch zu seinem Schoppen: „Ach, es ist ein griechischer Gespritzter – nix davor und nichts dahinter!“ Noch Fragen? Bitte sehr: „So kann man von 'ner Lichtgestalt zum Armleuchter werden“, kommentiert der Obermessdiener treffend die Verfehlungen von Bundespräsident Wulff, ehe er mit Wonne Fußballer-Gattin Victoria Beckham zerlegt („Wenn die olle Schnall' am Rhein entlang geht, da werfen ja die Enten schon das Brot zurück“). Auch zu Oskar Lafontaine und seiner neuen Gespielin Sahra Wagenknecht vertritt der Allwissende einen unissverständlichen Standpunkt: „Und die Sahra, die knutscht jetzt mit dem Oskar mit und ohne Gebiss – da kann man mal sehen, wie bescheuert die ist!“, schlussfolgert Schmitt – und erntet für seinen grandiosen Vortrag rhythmisches Klatschen seitens der Narrenschar.<br />Überhaupt: Schmitt ist nur einer von vielen weiteren grandiosen Rednern, die in der diesjährigen MCV-Kampagne auf sich aufmerksam machen. Denn auch Alexander Leber, der als entnervter „Wutbürger“ unter riesigem Publikumsgejohle die Auswirkungen des Fluglärms glossiert, sich über exzessiven Medienkonsum, nervige Kochsendungen und die Seitenbacher Müsli-Werbung im Radio aufregt („Ein Gruß an die Schwaben, hört emol zu, fresst das Zeug selber und lasst uns in Ruh'!“), liefert eine Show, die es in sich hat. Euro-Jubiläum, Spritpreise und chaotische Verkehrsteilnehmer rauben dem MCV-Komiteemitglied an diesem Abend den letzten Nerv. Und auch das Thema Tätowierungen ist für ihn ein rotes Tuch: „Mein Tochter ihr Freund, des is auch so'n Feescher, gepierct, tätowiert, ein Nasenringträger“, lässt Leber mächtig Dampf ab. Sein Vortrag ist großartig, ein echter Leckerbissen für jeden Zuhörer.<br />Patrick Henkels Stadtrundfahrt mit dem Gutenberg-Express durchs Gewimmel der Mainzer Gassen führt ihn vom Gutenbergplatz über den Bischofsplatz und die Rheinstraße bis hin zum Rathaus – und verleitet zu zahlreichen Spitzen gegen den Nachbarn Wiesbaden und die Hessen im Allgemeinen. Henkel packt brisante Mainzer Lokalthemen wie den Mollerbau, das geplante ECE-Einkaufszentrum („ECE will expandieren, ein Einkaufszentrum schick und groß, doch was sie bisher präsentieren, geht doch wohl eher in die Hos'“) sowie die Hunde- und Bettensteuer an und verschont auch Ex-Oberbürgermeister Jens Beutel nicht: „Vorbei ist nun das Trauerspiel, drei Gläser war'n am End' zu viel.“ Sein Fazit strahlt ungeachtet aller Probleme dennoch die so typische Meenzer Lebensfreude aus: „Drum lasst zum Schluss mich konstatieren, zwar vieles zu bemängeln ist, doch gibt’s kein Grund zu resignieren, ein Meenzer bleibt stets Optimist“, schließt Henkel seinen Vortrag, der durchweg Stil hat.<br />Den verkörpern auch Dr. René Pschierer als „Arnoldus, Spielmann Karls des Großen“, Dr. Patricia Lowin als „Griechische Göttin Patros, Göttin des Ziegenkäses und der Molkereiprodukte“ und „Nachtwächter“ Adi Guckelsberger, der seine urkomischen, sich stets reimenden Geschichtchen in gewohnter Manier vom Publikum vervollständigen lässt und dabei über seine nächtlichen Streifzüge durch Mainz berichtet. Seine Zusammenkünfte mit Wiesbadenern, Ehebrechern oder Senioren in der Apotheke sind einfach köstlich anzuhören. Guckelsberger verkörpert die Rolle des „Nachtwächters“ wie kein Zweiter. Patricia Lowin referiert derweil über die griechischen Götter Kondomos, Gott des Latexbaumes, und Viagratos, Gott der Aufrichtung, lästert über Italiens Ex-Staatschef Silvio Berlusconi, der mit seinem Lied „Bunga, Bunga Tääterää“ in der Meenzer Fassenacht durchstarten will und berichtet von so genannten „Rate-Agenturen“, die das „Rhein-Mainz-Gebiet“ wegen des Fluglärms auf Ramsch-Niveau abgestuft haben. Ein vollauf gelungener Auftritt der redegewandten Göttin aus dem Euro-Pleiteland. „Arnoldus“ schwingt unterdessen die hintergründige Moralkeule, schlägt mit Bedacht gewählte Töne an und geht auf Störenfriede bei der Papstrede im Bundestag ein. „Abgeordnete, die so stören, gehen die Manieren aus, die sollten ins Dschungelcamp gehören, und nicht in dieses hohe Haus!“, findet der Mahner, der von der „letzten Ölung“ für die „todkranke FDP“ spricht, Rösler als einen „Augenarzt ohne Augenmaß“ bezeichnet und immer wieder über das zentrale Thema seines Vortrags – den Zeitgeist und den Geist der Zeit – reimt. Dank seines ironisch-sarkastischen, trockenen Humors schafft es Pschierer auch bei seinem insgesamt dritten Auftritt in der MCV-Bütt immer wieder, heikle Themen in leise Verse zu packen. Das Publikum honoriert es mit warmem Applaus.<br />Auch das Protokoll von MCV-Schatzmeister Horst Mundo ist zweifellos ein echtes Pfund, mit dem der MCV inhaltlich wuchern kann. Der Beitrag des närrischen Staatssekretärs und Chef des Protokolls, der gleich zu Beginn der Sitzung mit viel Sprachwitz und Verve auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurückblickt, ist ein niveauvolles, geschliffenes Werk, geprägt von inhaltlicher Substanz und Tiefgang. Mundo brandmarkt die Gräueltaten der Zwickauer Terrorzelle, kritisiert „Bunga-Bunga-Matador“ Berlusconi, lässt kein gutes Haar am ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und sieht Griechenland eindeutig in der Bringschuld: „Die Griechen müssen nun beweisen, Sparsamkeit im eigenen Haus, wenn sie uns weiter so bescheißen, gibt’s nur eines – nichts wie raus“, folgert der Protokoller, der auch zu lokalen Mainzer Themen unmissverständlich Stellung bezieht. Mundo geht auf die Wohnbau-Affäre ein, thematisiert Rainer Laub („Er wollte der Größte sein“) und die Auswirkungen seines Verhaltens („Geschadet hat er, wie wir wissen, nicht nur sich, der ganzen Stadt, auch Beutel hat er mitgerissen, der nun den Hut genommen hat“) und bricht eine Lanze für Ex-OB Beutel: „Auf Rotwein ihn zu reduzieren, wird seiner Leistung nicht gerecht.“ <br />Zum facettenreichen, allumfassenden Protokoll des MCV-Schatzmeisters zählen auch die Kritik an der FDP, das Nürburgring-Desaster, die leidige Fluglärm-Debatte und die viel zu milden Urteile der Justiz gegen Kinderschänder. Alles in allem steht Mundos bewährtes Protokoll stellvertretend für das, was an diesem Abend wohl alle MCVler denken: Die MCV-Redner sind eine Klasse für sich!<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:42:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Der „Bote vom Bundestag“ setzt abermals neue Maßstäbe</title>
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			<description>Er ist und bleibt ein Phänomen, eine echte Ausnahmeerscheinung: Wenn Jürgen Dietz alias „Der Bote...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist und bleibt ein Phänomen, eine echte Ausnahmeerscheinung: Wenn Jürgen Dietz alias „Der Bote vom Bundestag“ die Bühne der Rheingoldhalle betritt, wird es schlagartig ruhig. Das Publikum reagiert geradezu elektrisiert, ja fast schon ehrfürchtig; lauscht andächtig seinen Worten. Es schaut buchstäblich zu ihm auf. Dietz verkörpert eine Rolle, die dem leidenschaftlichen Fassenachter und MCV-Vizepräsidenten seit unzähligen Jahren wie auf den Leib geschneidert ist. Stets im feinen Zwirn gekleidet, ist es die spitzzüngige, pointierte, hintergründig-geistreiche und vor allem über den Dingen stehende Art des „Boten vom Bundestag“, die dessen besondere Faszination und Strahlkraft ausmacht. Wenn der Mann im schwarzen Frack wortgewandt doziert, seine in weiße Handschuhe gehüllten Finger mahnend in klaffende gesellschaftlich-politische Wunden legt, vorherrschende Mißstände aufzeigt und voller spöttisch-beißender Ironie auf die abstrusen Geschehnisse und Zustände der „Berliner Republik“ eingeht, ist die politisch-literarische Fastnacht auf ihrer höchsten Stufe angekommen. „Der Bote vom Bundestag“ ist ihr Inbegriff schlechthin, hat sich weit über die lokalen und regionalen Grenzen hinaus längst einen klangvollen Namen gemacht, ist sogar außerhalb Deutschlands ein bekannter Begriff und prägendes Markenzeichen der Mainzer und MCV-Fastnacht und schafft es immer wieder aufs Neue, allerhöchsten Ansprüchen zu genügen. Er ist der Inbegriff von Etikette und Wertvorstellungen – eine Ikone, die das Publikum gerade in der heutigen, schnelllebigen und oberflächlich gewordenen Zeit nachhaltig beeindruckt.<br />Auch bei seinem ersten Auftritt auf der MCV-Bühne gelingt es Dietz spielend leicht, die holde Narrenschar in seinen Bann zu ziehen. Politiker und andere Spitzbuben bekommen ihr Fett weg, der „Bote vom Bundestag“ nimmt kein Blatt vor den Mund und macht auch vor dem „goldischen Meenz“ nicht Halt. „Mainz, die Stadt der Lebensfreude. Wenn hier ein Bus ruckartig anfährt, wird geschunkelt“, weiß der MCV-Programmchef, der an der Bundesregierung kein gutes Haar lässt. <br />So fördere etwa Finanzminister Schäuble mit seiner „Fiskalbulimie“ den „Kombilohn Hartz IV und Schwarzarbeit“. Und überhaupt: „Mit dieser Regierung kann kein Anlagebetrüger mithalten“, konstatiert der „Bote“. Seine Schlussfolgerung liegt demnach auf der Hand: „Dann lege ich mein Geld lieber in Steuern an – da weiß ich wenigstens, dass sie bald wieder steigen“, ätzt Dietz, der gleich Kübelweise Hohn über den Granden der „Berliner Republik“ ausschüttet. FDP-Chef Philipp Rösler, Fraktionsvorsitzender Rainer Brüderle, Ex-Generalsekretär Christian Lindner, Gesundheitsminister Daniel Bahr und Entwicklunghilfeminister Dirk Niebel („Der muss immer dreimal so viel versprechen als wahr ist, denn mehr als die Hälfte glaubt dem eh niemand“) müssen diverse Breitseiten einstecken – und auch Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy findet keine Gnade. „Zusammen mit Sarkozy schweißt Merkel die Brücke Europas – und bei Brücken wird jede Niete gebraucht“, resümiert der Kenner der Europapolitik.<br />Im Hinblick auf das bundesdeutsche Trauerspiel fehle der schwarz-gelben Regierung schlichtweg ein roter Faden für ihre grüne Politik. Und wer heute FDP wähle, habe nichts Besseres verdient, schlussfolgert Jürgen Dietz. Das Publikum johlt, ist bei jedem Satz aus dem Häuschen. Spätestens, als auch Bundespräsident Christian Wulff („Sollte der mal seinen Hut nehmen müssen – der nimmt bestimmt den falschen“), „CDU-Türsteher“ Ronald Pofalla und die Piratenpartei durch den närrischen Kakao gezogen werden, ist jedem klar, dass dieser geschliffene Vortrag ein absolutes Glanzlicht der Kampagne 2012 ist.<br />Nicht zuletzt deshalb, da der „Bote vom Bundestag“ Rechtsradikale als „Chaoten mit Gehirnkaries“ und „Geistig Impotente“ brandmarkt, auf korrupte Schiedsrichter „in bestechender Form“ und FIFA-Chef Blatter eingeht. Dietz schaut weit über den politischen Tellerrand hinaus – ein weiterer Aspekt, der seine besondere Rolle und Qualität unterstreicht. Die minutenlangen stehenden Ovationen des närrischen Auditoriums sind der beste Beweis dafür, dass Jürgen Dietz den Bürgern mit seinen pointierten Versen aus tiefster Seele spricht.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:41:00 +0100</pubDate>
			
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