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Plaketten-Ausschuss

Zugplaketten 2015
Zugplakette 2016

Sprecher: Walter Born und Jürgen Gerster

Die Aufgabe des Plakettenausschusses ist, die Zugplakettchen für den Rosenmontagszug zu entwerfen und dann auch dafür zu sorgen, dass sie alle verkauft werden.

So wurde das „Zugplakettche“ geboren: Infolge der Kriegseinwirkungen wurde der gesamte Fundus des Mainzer Rosenmontagszuges vernichtet. Für Neuanschaffungen fehlte das notwendige Geld.

Anno 1950 waren es einige Idealisten und echte Fassnachter, die darüber nachdachten, wie man es ermöglichen könnte, zum ersten Mal nach dem Krieg, einen Rosenmontagszug auf die Beine zu stellen und zu finanzieren.

Man griff die Idee des Deutschen Katholikentages 1948 auf – der damals in Mainz stattfand – Ansteckplaketten zu verkaufen. Die hier verwendeten Plaketten wurden umfunktioniert. Statt des Kreuzes kam der Bajazz und das Motto „Lachen spende – Trübsal wende“ drauf.

Die erste Rosenmontagszugplakette – es Zugplakettche – war damit kreiert. Für den Vertrieb wurde ein Gremium gebildet, das sich am Ende der Kampagne wieder aufgelöste.

Der MCV-Plakettenausschuss wurde 1951 gegründet. Heute besteht der Ausschuss aus 11 Mitgliedern.

Bis zur Kampagne 1971 wurden die Plaketten als Anstecknadeln hergestellt, auf denen das jeweilige Motto der Kampagne aufgedruckt war. Seit 1972 sind die Plaketten plastisch. Es werden häufig Figuren der Mainzer Fastnachtskorporationen dargestellt. In den letzten Jahren werden die verschiedenen Typen der Mainzer Schwellköppe in Leuchtfarben mit einem blinkenden Teil versehen.

Wie entsteht nun eine Plakette? Bereits am Ende der abgelaufenen Kampagne wird in unserem Ausschuss über dieses Thema ausführlich gesprochen. Die hier gemachten Vorschläge werden abgestimmt und dann dem Vorstand unterbreitet.

Mit der Herstellung der Plaketten für die kommende Kampagne wird schon im Frühsommer begonnen. Es muss zunächst einmal ein größeres Modell gebaut werden. Auch hier wieder die Frage: „Ist es farblich in Ordnung, muss nochmals etwas geändert werden?“ Sind alle Unebenheiten beseitigt, kann die Plakette produziert werden.

Aufgabe des Ausschusses ist auch, den Verkauf der Plaketten zu organisieren. So wird Anfang November das „Zugplakettche“ der Mainzer Geschäftswelt zum Verkauf vorgestellt. Die freien Verkäufer erhalten ebenfalls Anfang November ihre Plaketten zum Verkauf.

Und nach der Saison ist auch hier vor der Saison. Denn kaum sind die bisherigen „Zugplakettcher“ verkauft, muss schon über die neuen nachgedacht werden.

Eine Übersicht aller Zugplaketten sind auf der Seite 'Fastnachtsmottos, Aktiven-Orden und Zugplakett(s)che'